Blick durch eine schmale Lücke zwischen zwei Steinen auf eine Steinmauer mit weissen Blumen und grünem Laub im Hintergrund.

Open Art im Paradiesgärtli

Das Paradiesgärtli öffnet seine Tore und lädt Sie ein, Kunst inmitten der Natur zu entdecken. Zwischen Bäumen, Wegen und stillen Winkeln begegnen Ihnen Werke, die sich harmonisch in die Umgebung einfügen und neue Perspektiven eröffnen.

Flanieren Sie durch den Garten, lassen Sie Ihren Blick schweifen und geben Sie der Kunst Raum, auf Sie zu wirken. Jede Skulptur, jede Installation erzählt ihre eigene Geschichte – im Dialog mit Licht, Jahreszeit und Atmosphäre.

Open Art ist eine Einladung zum Verweilen, zum Wahrnehmen und zum Erleben. Ein Spaziergang, der inspiriert, entschleunigt und berührt.

Stimmen der Kunst

Im Paradiesgärtli begegnen sich Beständigkeit und Wandel auf besondere Weise. Einige Künstlerinnen und Künstler sind fester Teil unserer Ausstellung – ihre Werke wachsen mit dem Garten, verändern sich mit den Jahreszeiten und prägen die Seele dieses Ortes. Gleichzeitig öffnen wir immer wieder Raum für neue Stimmen: Kunstschaffende, die für eine Zeit bei uns wirken, frische Impulse setzen und das Paradiesgärtli in neuen Facetten zum Leuchten bringen.

So entsteht ein lebendiger Dialog zwischen Vertrautem und Unentdecktem. Wiederkehrende Positionen geben Halt und Tiefe, während wechselnde Werke überraschen, herausfordern und inspirieren.

Das Paradiesgärtli versteht sich als Ort des Wachsens: für die Kunst, für die Künstlerinnen und Künstler und für all jene, die sich darauf einlassen. Hier darf entstehen, sich wandeln und weiterziehen – leise, kraftvoll und im Einklang mit der Natur.

unsere Künstler

Schwarz-weißaufnahme von abgestuften Felsformationen mit rauer Oberfläche, einige sind scharfkantig, andere abgerundet, unter einem klaren Himmel.

Beat Kohlbrenner †

«Kunst entsteht dort, wo Form und Wahrnehmung sich begegnen und etwas Neues sichtbar wird. Sie ist weniger Antwort als vielmehr ein Raum für Erfahrung.»

Margrit Schärli

«Mein Projekt never melting icebergs macht die Dimensionen der Erderwärmung sichtbar: Eis zerbricht, Gletscher schmelzen, Permafrost taut, der Meeresspiegel steigt – Plastik bleibt.

Die Installation wirkt zunächst still und schön. Doch diese Poesie ist brüchig. Sie konfrontiert uns mit einer Realität, zu der wir alle beitragen.»

Mehr über Margrit

Jorge Egger

«Als Plastiker möchte ich flüchtige Bewegungen oder Gedanken festhalten und nachhaltig in Bronze giessen oder in Stein formen. So entstehen dreidimensionale Skulpturen, die beim Betrachter etwas bewegen können, nachdenklich machen und wenn möglich den Blickwinkel und die Toleranz erweitern.»

Mehr über Jorge

Werner Zemp

«Form und Wahrnehmung stehen im Zentrum meines Schaffens. Meine Skulpturen verbinden optische Wirkung, mathematische Präzision sowie das Spiel von Licht und Schatten.

Serpentine und Amden 3 verkörpern diese Idee durch ihre fliessende Dynamik und ihr harmonisches Zusammenspiel.»

Mehr über Werner

Martin Hufschmid

«Von meinem Atelier aus sehe ich seit vielen Jahren auf einen Ginkgo-Baum. Die urtümliche Form seiner Blätter fasziniert mich und regt mich immer wieder zur Umsetzung in Metall an. Die goldgelben Blätter im Herbst verlängern mir an nebligen Tagen die Erinnerung den Sommer.»

Mehr über Martin
Schwarz-weiss-Foto eines älteren Mannes mit kurzen, unordentlichen Haaren, lächelnd, im Freien mit Bäumen im Hintergrund.

«Kunst im Alltäglichen. Meine diversen Steh- und Bistrotische aus Stein und Eisen laden zum Verweilen ein. Sie schaffen Orte, die zum einfachen Sein einladen.»

Peter Dietschi

Eine Frau hält eine Skulptur, die eine menschliche Figur darstellt, in schwarz-weiss

Eliane Aebi

«Inspiration, Neugierde und die Lust zum Ausprobieren lassen mich immer wieder neue Wege gehen. Bei den drei ausgestellten Werken war es das Minimalistische, das mich faszinierte. Wie gelingt es, mit möglichst wenig Form, Farbe oder Materialien eine bestimmte Wirkung erzielen zu können.»

Werner Rüefli

«In meiner Kunst suche ich den ewigen Menschen in mir selbst. Ich folge einer Schönheit, die sich in inneren Kräften, in Rhythmus und Verhältnissen sowie in Farbe und Form offenbart. Mein Schaffen ist ein sich Öffnen gegenüber dem Unbekannten und seinen wirkenden Kräften.»

Mehr über Werner

Corinne Véya

«Die Bearbeitung bzw. Reduktion von Holz mit seinen vielfältigen Strukturen, Härten und Düften zu filigranen, leichten Skulpturen ist meine Passion. Für Aussenskulpturen muss ich witterungsbedingt zurückhaltender reduzieren.»

Mehr über Corinne

Katharina Zanetti

«Meine Malerei ist ein lebendiger Prozess aus Schichten, Experimenten und innerer Wandlung - ein Spiel zwischen Intuition und Bewusstsein.

In meinen Werken verbinde ich Struktur, Farbe und Material zu sinnlichen Erfahrungsräumen. Sie laden dazu ein, tiefer zu fühlen, zu entdecken und sich selbst im Spiegel der Kunst zu begegnen.»

Mehr über Katharina